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1968 - 1983 
Am 1. Januar 1968 beginnt für das Omnibusunternehmen eine neue Zeitrechnung. Theo und Günter Zickenheiner gründen die Gebr. Zickenheiner OHG, ühren damit den Betrieb der Heinrich Zickenheiner und Söhne fort. Nur ein Jahr später schließt man mit einer Idee eine Marktlücke: Erstmals bietet das Unternehmen Fahrten zu Spielen der Fußball-Bundesliga, zu Europapokal- und Länderspielen an.Die Weiterentwicklung der Urlaubsreisen wird unterdessen fortgeführt. Im Jahre 1972 eröffnet man in Neuwied ein Reisebüro mit einer Buchungsagentur für Tjaereborg- und NUR-Touristik-Reisen. Um die Stammkundschaft aus dem Westerwald auch vor Ort betreuen zu können werden zudem fünf Buchungsstellen im Westerwald eröffnet. Zur Fußball-Europameisterschaft in Belgien im Jahre 1972 setzt das Unternehmen erneut Reisebusse ein, um die Fußballfans aus der Region zu diesem Ereignis zu befördern. Mit bekanntem Ergebnis: Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft besiegt im Finale die UDSSR mit 3:0 und wird Europameister. Parallel zur Weiterentwicklung der Urlaubsreisen geht es auch im Bereich des Linienverkehrs ab dem Jahre 1972 weiter aufwärts. Zunächst fahren die Busse des Unternehmens Zickenheiner auf der Strecke Oberdreiser Grund – Elgert – Dierdorf im Linienverkehr. Im Jahre 1975 kommt zudem die Strecke zwischen Cochem und Senheim hinzu, der Linienverkehr für die Deutsche Bundespost wird ebenfalls ausgeweitet. Aber auch im Bereich des Arbeiterberufsverkehrs setzen große Unternehmen Vertrauen in die Gebr. Zickenheiner OHG. Für die Rasselstein Hoesch GmbH pendeln Busse des Unternehmens Zickenheiner zwischen Faid – Kaisersesch – Polch und Andernach, um die Arbeiter sicher zwischen Wohnstätte und Arbeitsplatz zu befördern. Bei den Urlaubsreisen setzt man erstmals im Jahre 1973 einen Omnibus mit WC und Schlafsessel von Typ Magirus TR 120 ein. Dieser verspricht den Reisenden, die zum Beispiel an die Jugoslawische Adria, nach London, Österreich oder in die Dolomiten/Italien befördert werden, einen noch höheren Komfort während der Urlaubsreisen. Das Angebot im Bereich der Urlaubsreisen ist mittlerweile so groß geworden, daß man im Jahre 1977 den ersten Herbst-Winter-Reisekatalog herausbringt. Im Angebot unter anderem: Fahrten ins Zillertal, nach Ruhpolding, Reit im Winkl, in die Schweiz oder aber auch Tagesfahrten zum Christkindlmarkt nach Nürnberg (Preis: DM 27,–). Am 1. Januar 1976 tritt in der Bundesrepublik eine Verordnung in Kraft, die Autofahrer zum Anlegen des Sicherheitsgurtes verpflichtet. Im schwedischen Stockholm heiratet an jenem Tag König Karl XVI. Gustav von Schweden die deutsche Stewardess Silvia Sommerlath. Aber auch für das Unternehmen Zickenheiner ist der 1. Januar 1976 ein wichtiger Tag: Die Brüder Theo und Günter Zickenheiner trennen ihre Geschäftsbereiche. Theo Zickenheiner führt fortan das Unternehmen mit zunächst 12 Linien- und Reisebussen fort. Zu Beginn der 80er Jahre expandiert das als Omnibusunternehmen Zickenheiner im Jahre 1928 gegründete Unternehmen weiter. Innerhalb von wenigen Monaten übernimmt man im Jahre 1981 die Firma Alois Kilian in Koblenz, den Reisedienst Jung in Melsbach und den Reisedienst Welsch in Koblenz. Damit ist man fortan zuständig für den Linienverkehr für die Deutsche Bundesbahn Direktion Saarbrücken, für den Stadtverkehr Rodenbach/Segendorf nach Neuwied, sowie für Schülerverkehr in der Stadt Koblenz. Im Jahre 1983 baut man seine Stellung im Stadtgebiet von Koblenz weiter aus, als man den Stadtlinienverkehr im Auftrag der Kevag in Koblenz beginnt. Im gleichen Jahr kreiert man den »lustigen Globetrotter« der durch die vielfältigen Reiseangebote des Unternehmens führt. Mittlerweile war es gelungen, ein Reisebüro in Koblenz zu eröffnen und fünf neue Luxusreisebusse zu erwerben. Das Reiseangebot unterteilt sich in die Bereiche Erlebnisreisen, Sonnenziele und Aktivurlaub.